Goldfasane und Lahoretauben

Familie Heller


Der Goldfasan

Der Goldfasan ist ein so genannter Anfänger-Fasan, das heißt er ist auch für unerfahrene Züchter bzw. Halter geeignet. Trotz seiner geringen Ansprüche ist einiges zu beachten:

Haltung

Der Goldfasan eignet sich am besten für die Volierenhaltung. Dabei sollte eine Größe von 10 Quadratmetern nicht unterschritten werden, wie immer gilt: Je größer, desto besser! Bepflanzung in der Voliere sieht schön aus und gibt dem Fasan die Möglichkeit sich zu verstecken, ob diese Bepflanzung Bambus oder auch kleine Nadelbäumchen wie Fichten sind ist egal, hauptsache der Fasan kann sich zurückziehen und sich Verstecken (es besteht auch die Möglichkeit aus Reisigästen Verstecke zu bauen, die auch sehr gerne angenommen werden,jedoch muss man diese hin und wieder gegen neues austauschen). Die Bepflanzung sollte jedoch nicht beim Saubermachen oder fangen, falls nötig hindern.

Goldfasane sollten paarweise oder in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Eine gute Konstellation ist 1.3 (ein Hahn, drei Hennen). Jedoch sollte man dabei wissen das sich die Hennen falls eine brüten möchte sich gegenseitig vom Nest scheuchen.

 

Hier mal ein paar mehr Bilder von meinem Hahn

 

Sitzstagen sollten in verschiedenen Höhen angebracht werden, den Goldfasane baumen nachts auf und sitzen dann gerne hoch.

Ein Sandbad ist auch sehr zu empfehlen, hier werden die Fasane Parasiten los und nehmen Grit auf der für die Verdauung wichtig ist.

 

 

Fütterung

Abwechslungsreiche Nahrung bekommt Goldfasanen am besten. Man kann zum Beispiel gelegentlich Grünzeug wie Äpfel, Gurken, Salat usw. verfüttern und so den Speiseplan noch ein wenig mehr aufpeppen. Genauso gesund sind Zwiebeln, Schnittlauch und Petersilie.

Natürlich ist auch tierisches nicht verkehrt, so kann man z.B. gekochte Eier, Grashüpfer, Mehlwürmer, Ameisenpuppen und Ameiseneier verfüttern. Sie sind sehr willkommen und echte leckerbissen für Fasane. Dabei sollte man aber darauf achten, das nicht zu viel und zu fett gefüttert wird.

Es gibt spezielle Zier- oder Wildgeflügelpellets, in denen so ziemlich alles drin steckt, doch auch wenn man dem Fasan Körnerfutter gibt macht man nichts falsch. Es gibt auch hier Mischungen für Wildgeflügel oder auch für Fasane, doch übliches Hühnerfutter in dem Mais, Gerste, Weizen, Erbsen, Sonnenblumenkerne usw. drin sind eignen sich.

Unkraut-, Gras- und Leinsamen sind auch nicht verkehrt.

Eine Abwechslungsreiche nicht zu fette Ehrnährung ist sehr wichtig.

Genauso sollte das Wasser jeden Tag gereinigt und frisch aufgefüllt werden. Man kann ein paar Tropfenessig oder Granatapfelkerne herrein drücken, dies bekämpft die Bakterien ein wenig und das Wasser bleibt länger frisch (Trotzdem täglich frisch machen).

Zucht/Brut

Ein Zuchtstamm kann aus einem Hahn und nur einer Henne bestehen aber auch aus einem Hahn und mehreren Hennen.

Goldfasanhennen legen zwischen 8 und 12 Eiern bevor sie anfangen zu brüten. Möchte man Naturbrut machen, kann mann die Eier liegen lassen oder die ersten entfernen um eine höhere Anzahl Eier zu erziehlen. Es sollten jedoch nicht mehr als maximal 10 Eier entfernt werden, da die Eiablage für die Henne sehr Kräfte zehrend ist.

Ammenbrut ist bei Fasanen genauso gut möglich wenn man eine Zwerghuhnhenne hat die die Eier ausbrütet doch, wenn die Fasanhenne zuverlässig brütet kann man sie auch genauso gut brüten lassen.

Fasane brüten 22 bis 24 Tage und führen danach ihre Jungen, meistens auch recht zuverlässig.

 

Bei Kunstbrut übernimmt man die Aufgabe der Henne. Es hilft manchmal Fasane mit z.B. Zwerghuhnküken aufzuziehen, welche den Fasanen falls nötig zeigen wo es Futter und Wasser gibt. (Hier ist es wichtig, das Wasser so zu reichen, das sie nicht darin ertrinken können.)

Die Fasane wachsen recht schnell heran und erfreuen dann wieder mit ihren bunten Farben, wobei man wissen sollte das der Hahn erst nach 2 Jahren das Adultgefieder hat.

Oft wird auch gesagt das Hennen nach einem Jahr und Hähne erst nach zwei Jahren geschlechtsreif werden. Doch egal ob Hahn oder Henne beide Geschlechter sind schon nach einem Jahr geschlechtsreif, natürlich wird der Hahn noch keine so hohe Befruchtung der Eier erzielen wie ein alter Zuchthahn. Doch er ist jetzt schon Geschlechtsreif.

Die Unterschiede zwischen Hahn und Henne erkennt man ab einem Alter von etwa 6 Wochen, die Iris des Hahes wird heller wärend die der Henne dunkel bleibt.

 

 

 

Jetzt möchte ich gerne noch einmal zeigen wie aus einem Goldfasan ein Goldfasan wird:

So sieht der Goldfasan aus bevor er goldig wird :)

 

Langsam wird er goldig und auch die Brust wird schon etwas rot, aber es ist immernoch viel braun drin..

 

Es kommt immer mehr Farbe ins spiel und langsam wird er zu einem tollen Kerl

 

Es wird, ganz ausgefärbt ist er noch nicht, aber wir werden sehen.

So sieht er mittlerweile aus. Wunderschön!

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